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Thema: Klassenkonto antastbar?

  1. #1
    Lynn76 Gast

    Frage Klassenkonto antastbar?

    Hallo,
    ich hab mal eine Frage. Ich bin gestern zur Elternsprecherin der Klasse meines Sohnes gewählt worden. Nun bekam ich heute zu wissen, dass ich ein Klassenkonto einrichten soll für die Klasse 1a, und die Lehrerin sammelt von jedem der 25 Schüler 5€ ein, die ich da dann einzahlen soll.

    Nun ist es aber so, dass ich mitten in der Vorbereitung zur Privantinsolvenz bin, und meine Schuldnerberaterin im November den Antrag auch noch abgeben will. Ich hab eben schon versucht, sie anzurufen, ob dieses Klassenkonto da in irgendeiner Weise relevant ist, oder ob es unantastbar ist? Das wusste sie aber nicht. Sie wollte sich aber schlau machen, kann aber bis Montag dauern, dass sie es weiß, da sie ab heute mittag zu einer Schulung ist.

    Nur soll ich ja möglichst morgen Kontonummer und so vorlegen bei der Klassenlehrerin.

    Falls es wichtig ist: Ich bin allein erziehend, seit dem 01.09.2006 arbeitslos, beziehe Hartz IV und Krankengeld derzeit, da ich wegen Krebsverdacht krankgeschrieben bin. Vorher bekam ich Hartz IV und Lohn. Für meinen Sohn bekomme ich keinen Unterhalt, da der Unterhaltsvorschuß im November 2005 ausgelaufen war. Der Aufenthaltsort des Kindsvaters ist bekannt, aber er lehnt jeden Kontakt ab, Antrag auf Beistandschaft durch Jugendamt läuft.

    Wäre super, wenn jemand weiß, wie das mit dem Klassenkonto läuft. Die Lehrerin sagte mir, ich müsse ein Unterkonto zu meinem Konto machen. Mein Konto gehört nicht zur Insolvenzmasse.

    lg und Danke

    Lynn

  2. #2
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    Was spricht dagegen, die Situation offen mit der Lehrerin und ggfs. der Bank zu besprechen?
    Dann könnte zB die Lehrerin das Konto eröffnen (oder der Schulleiter) und Du bekommst eine Kontenvollmacht.
    Ich würde kein Risiko eingehen.
    Weder bez. Inso, noch bez. ALG2 - nachher heisst es noch seitens der ArGe, das Geld der Klasse sei Dein Einkommen.
    Man hört ja die merkwürdigsten Dinge ...

  3. #3
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    Standard

    Warum muß es unbedingt ein Konto sein für die Klassenkasse, ist das so beschlossen von den Eltern?
    Ich frag nur, weil das bei uns anders gehandhabt wird.

    lg
    Viele Menschen benutzen das Geld, das sie nicht haben, für den Einkauf von Dingen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen. Walter Slezak

  4. #4
    Lynn76 Gast

    Standard

    Hi,

    also, die Lehrerin macht es nicht, weil die das nicht dürfen. Das soll halt die Elternsprecherin machen, da normalerweise es so ist, dass die für die nächsten 4 Jahre die selbe Person bleibt, bis das Kind dann in die weiterführende Schule wechselt. Die Klassenlehrerin wechselt aber schon nach zwei Jahren.

    Und ein Konto soll es sein, damit das Geld nicht tot irgendwo liegt, sondern Zinsen bringt. Geld in der Schule ist eh verboten, weil keine Klassentür abschließbar ist.

    Von dem Geld sollen dann unter anderem Ausflüge mitfinanziert und am Schulende das Abschlußfest ausgerichtet werden. Und da es den meisten Eltern nun mal leichter fällt, einmal im Quartal 5 Euro zu zahlen als einmalig 60 € (jetzt als Beispiel), wurde das gestern so beschlossen. Da wusste ich aber auch noch nicht, dass ich das Konto einrichten soll. Als ich zur Grundschule ging, gabs sowas wie Klassenkasse nicht, und später auf der Realschule lief das Konto auf den Namen des Klassensprechers. Aber da waren wir auch schon 14-16 Jahre alt.

    Es wäre ja ein handelt-für Konto. Kein Einzelkonto.

    Ich schau mal, was ich da machen kann.

    @kopfhoch: wie handhabt ihr das denn?

    Danke und lg
    Lynn

  5. #5
    Humburger Gast

    Standard

    Hallo,

    erkundige dich doch mal in Richtung Treuhandkonto. Vielleicht ist das insolvenzsicher. Ansonsten teile ich die Skepsis, dass es mit so einem Konto Probleme im Insoverfahren geben könnte.

    FG Humburger

  6. #6
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    29.07.2005
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    Standard

    Zitat Zitat von Lynn76 Beitrag anzeigen
    Hi,

    also, die Lehrerin macht es nicht, weil die das nicht dürfen. Das soll halt die Elternsprecherin machen, da normalerweise es so ist, dass die für die nächsten 4 Jahre die selbe Person bleibt, bis das Kind dann in die weiterführende Schule wechselt. Die Klassenlehrerin wechselt aber schon nach zwei Jahren.

    Und ein Konto soll es sein, damit das Geld nicht tot irgendwo liegt, sondern Zinsen bringt. Geld in der Schule ist eh verboten, weil keine Klassentür abschließbar ist.

    Von dem Geld sollen dann unter anderem Ausflüge mitfinanziert und am Schulende das Abschlußfest ausgerichtet werden. Und da es den meisten Eltern nun mal leichter fällt, einmal im Quartal 5 Euro zu zahlen als einmalig 60 € (jetzt als Beispiel), wurde das gestern so beschlossen. Da wusste ich aber auch noch nicht, dass ich das Konto einrichten soll. Als ich zur Grundschule ging, gabs sowas wie Klassenkasse nicht, und später auf der Realschule lief das Konto auf den Namen des Klassensprechers. Aber da waren wir auch schon 14-16 Jahre alt.

    Es wäre ja ein handelt-für Konto. Kein Einzelkonto.

    Ich schau mal, was ich da machen kann.

    @kopfhoch: wie handhabt ihr das denn?

    Danke und lg
    Lynn
    Hallo Lynn,

    erkundige dich mal dei deiner oder einer anderen Bank, es gibt da bestimmt Möglichkeiten und wer weiß vielleicht legt eine Bank sogar noch als Klassenspende etwas oben drauf.

    Grüße

    Jonas

  7. #7
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    Ich würde mich an eine Bank meines Vertrauens wenden, die wissen was zu tun ist und es muß ja auch pfändungssicher sein, falls ein GL mal noch durchdreht ,und für den TH muß auch sogleich erkennbar sein was es ist.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Lynn76 Beitrag anzeigen
    Hi,

    also, die Lehrerin macht es nicht, weil die das nicht dürfen. Das soll halt die Elternsprecherin machen, da normalerweise es so ist, dass die für die nächsten 4 Jahre die selbe Person bleibt, bis das Kind dann in die weiterführende Schule wechselt. Die Klassenlehrerin wechselt aber schon nach zwei Jahren.

    Und ein Konto soll es sein, damit das Geld nicht tot irgendwo liegt, sondern Zinsen bringt. Geld in der Schule ist eh verboten, weil keine Klassentür abschließbar ist.

    Von dem Geld sollen dann unter anderem Ausflüge mitfinanziert und am Schulende das Abschlußfest ausgerichtet werden. Und da es den meisten Eltern nun mal leichter fällt, einmal im Quartal 5 Euro zu zahlen als einmalig 60 € (jetzt als Beispiel), wurde das gestern so beschlossen. Da wusste ich aber auch noch nicht, dass ich das Konto einrichten soll. Als ich zur Grundschule ging, gabs sowas wie Klassenkasse nicht, und später auf der Realschule lief das Konto auf den Namen des Klassensprechers. Aber da waren wir auch schon 14-16 Jahre alt.

    Es wäre ja ein handelt-für Konto. Kein Einzelkonto.

    Ich schau mal, was ich da machen kann.

    @kopfhoch: wie handhabt ihr das denn?

    Danke und lg
    Lynn
    Bei uns wird monatlich ein kleiner Betrag eingesammelt, das macht die Lehrerin.
    Wenn alle bezahlt haben, gibt sie mir das Geld und ich trag in ein Kassenbuch die Summe ein und verwahre das Geld.
    Wenn Ausflüge anstehen, komm ich eh mit und dann bring ich die entsprechende Summe aus der Klassenkasse mit und bezahl die Kosten.
    Das machen wir schon seit der 1. Klasse, die Eltern können jederzeit Einblick in das Kassenbuch nehmen.

    lg
    Viele Menschen benutzen das Geld, das sie nicht haben, für den Einkauf von Dingen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen. Walter Slezak

  9. #9
    heuteeingast Gast

    Standard

    Hallo,

    also, dass die Lehrerin das nicht darf, wage ich zu bezweifeln. Zig Lehrerinnen und Lehrer in Deutschkand führen die Klassenkasse oder richten Konten ein, auf denen Geld für die Klassenfahrt eingezahlt wird.
    Auch die Begründung, dass der Elternvertreter ja vier Jahre aber die Lehrerin nur zwei bleibe ist Quatsch. Der Elternsprecher wird jedes Jahr neu gewählt... und wir das so ist bei Wahlen: man kann Prognosen stellen aber der Ausgang bleibt anzuwarten.

    Ich dekne, dass es an eurer Schule einfach nicht üblich ist sondern dass man es dort eben so macht, dass der Elternsprecher das Geld einzahlt. Aber in deinem Fall ist dsa eben schwierig und dann wäre es das einfachste, mal die dort ganz übliche Wege zu verlassen... indem nämlich tatsächlich die Lehrerin das geld auf ihrem Konto einzahlt oder es dein Stellvertreter macht.

    Denn mal ganz ehrlich: Für die Klassenkasse den Gang zur Bank wegen pfändungssicherer Anlage usw.. das steht nicht wirklich im Verhältnis, oder?

  10. #10
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    Zitat Zitat von heuteeingast Beitrag anzeigen
    Hallo,

    also, dass die Lehrerin das nicht darf, wage ich zu bezweifeln. Zig Lehrerinnen und Lehrer in Deutschkand führen die Klassenkasse oder richten Konten ein, auf denen Geld für die Klassenfahrt eingezahlt wird.
    Auch die Begründung, dass der Elternvertreter ja vier Jahre aber die Lehrerin nur zwei bleibe ist Quatsch. Der Elternsprecher wird jedes Jahr neu gewählt... und wir das so ist bei Wahlen: man kann Prognosen stellen aber der Ausgang bleibt anzuwarten.

    Ich dekne, dass es an eurer Schule einfach nicht üblich ist sondern dass man es dort eben so macht, dass der Elternsprecher das Geld einzahlt. Aber in deinem Fall ist dsa eben schwierig und dann wäre es das einfachste, mal die dort ganz übliche Wege zu verlassen... indem nämlich tatsächlich die Lehrerin das geld auf ihrem Konto einzahlt oder es dein Stellvertreter macht.

    Denn mal ganz ehrlich: Für die Klassenkasse den Gang zur Bank wegen pfändungssicherer Anlage usw.. das steht nicht wirklich im Verhältnis, oder?

    Das die Lehrerin das nicht machen darf, ist bei uns auch so.
    Und der Elternsprecher wird bei uns immer für 2 Jahre gewählt lt. Schulgesetz.

    lg
    Viele Menschen benutzen das Geld, das sie nicht haben, für den Einkauf von Dingen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen. Walter Slezak

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