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Thema: Wert des Wohnrechts oder Mietzins

  1. #1
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    Standard Wert des Wohnrechts oder Mietzins

    Guten Abend Ihr fleißigen Helfer,

    wenn aus der Grundbuchakte der jährliche Wohnwert ermittelt werden kann muss ich dann für das Wohnrecht eine Mietzinsberechnung erstellen lassen?
    Es sind nun schon seit Eröffnung zwei Jahre vergangen, aber es kommt einfach nicht zum Ende. Ich bin mir immer noch nicht im klaren, ob aus dem Wohnrecht bahre Münze wird.
    Hatte vor kurzem eine Aufforderung vom Gericht mein Einkommen des letzten Jares nachzuweisen. Die Unterlagen und die von mir erstellte EST lagen beim IV vor. Ich bin für zwei Kinder Unterhaltspflichtig, ein Kind über 18 noch in der Ausbildung, mit Ausbildungsvergütung. Die ist aber geringer als der Ihm zustehende Unterhalt. Ich habe bisher nichts an den IV abgeführt, da ich mit zwei Unterhaltspflichtigen unter der Pfändungsgrenze liege. Ohne Anrechnung des Wohnrechts. Ich arbeite in einem EU Land, da berechnet kein Arbeitgeber pfändbare Beträge.
    Wie verhalte ich mich richtig? rudi

  2. #2
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    Zitat Zitat von rudi56 Beitrag anzeigen
    Guten Abend Ihr fleißigen Helfer,

    wenn aus der Grundbuchakte der jährliche Wohnwert ermittelt werden kann muss ich dann für das Wohnrecht eine Mietzinsberechnung erstellen lassen?

    Nein Wohnrecht hat nichts mit Nießbrauch zu tun sondern ist nur ein Recht dessen zu dessen Gunsten es eingetragen ist und nicht bewertbar.

    Es sind nun schon seit Eröffnung zwei Jahre vergangen, aber es kommt einfach nicht zum Ende.

    Ich bin mir immer noch nicht im klaren, ob aus dem Wohnrecht bahre Münze wird.

    Nein wird nie bare Münze. Ist ein Recht was das Individuum lebenslang nutzen kann und durch nichts eingeschränkt werden kann.

    Hatte vor kurzem eine Aufforderung vom Gericht mein Einkommen des letzten Jares nachzuweisen.

    Die Unterlagen und die von mir erstellte EST lagen beim IV vor. Ich bin für zwei Kinder Unterhaltspflichtig, ein Kind über 18 noch in der Ausbildung, mit Ausbildungsvergütung. Die ist aber geringer als der Ihm zustehende Unterhalt. Ich habe bisher nichts an den IV abgeführt, da ich mit zwei Unterhaltspflichtigen unter der Pfändungsgrenze liege.

    Ohne Anrechnung des Wohnrechts. Hat nichts mit dem pfändungsfreien zu tun. Du wohnst halt kostenlos das ändert aber doch nicht an dem was gepfändet werden kann.


    Ich arbeite in einem EU Land, da berechnet kein Arbeitgeber pfändbare Beträge.
    Wie verhalte ich mich richtig? rudi
    Egal was pfändbar ist oder unpfändbar, niemand interessiert wie Du wohnst und von was Du deine Wohnung bezashlst.

    Ob obdachlos oder beim Freund im Bett ist völlig egal.

    Wohnrecht ist nicht Einnahme und hat nichts mit dem Pfändbaren zu tun.

    Und ist auch kein bezifferbarer Wert,

    sondern ein Recht zu nützen was nicht quantifizeirbar ist.

    Es kann auch nicht gepfändet oder übertragen werden.

  3. #3
    Unregistriert532 Gast

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    Zitat Zitat von Felsenbirne Beitrag anzeigen
    Und ist auch kein bezifferbarer Wert,

    sondern ein Recht zu nützen was nicht quantifizeirbar ist.
    Natürlich kann ein Wohnrecht bewertet werden. Ganz einfach der jährliche Mietwert, kapitalisiert auf die voraussichtliche Dauer (=i.d.R. Lebenserwartung des Berechtigten).

    Inwieweit dies für rudi relevant ist, vermag ich aber nicht zu sagen. Werde aus seinem Posting nicht schlau

  4. #4
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    Zitat Zitat von Unregistriert532 Beitrag anzeigen
    Natürlich kann ein Wohnrecht bewertet werden.
    Aber nicht verwertbar.

    Was soll denn das in dem Zusammenhang.

    Hier wird doch gefragt wie sich das auf eine Pfändung ( Einkommensseitig) auswirken kann oder muß.

    Es geht nicht um eine theoretische Ermittlung sondern um einen ganz realen Wert der pfändbar ist.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Unregistriert532 Beitrag anzeigen
    Natürlich kann ein Wohnrecht bewertet werden. Ganz einfach der jährliche Mietwert, kapitalisiert auf die voraussichtliche Dauer (=i.d.R. Lebenserwartung des Berechtigten).
    Ist aber im Rahmen der Inso, oder außerhalb davon in pfändungsrechtlichem Sinne nicht relevant.
    Strandy


    Irren ist menschlich.
    Aber wenn man richtig Mist bauen will, braucht man einen Computer.
    (Dan Rather, CBS-Fernsehreporter.)

  6. #6
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    Wer hat denn das Wohnrecht eintragen lassen, also gewährt?? Falls es die Eltern sind, kann m.E. aus dem Wert ein vorweggenommenes Erbe konstruiert werden.

  7. #7
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    Zitat Zitat von immernochda Beitrag anzeigen
    Wer hat denn das Wohnrecht eintragen lassen, also gewährt?? Falls es die Eltern sind, kann m.E. aus dem Wert ein vorweggenommenes Erbe konstruiert werden.
    Unsinn.

    Ist ein Recht und hat keinen Wert.

    Ist ein ideeles persönliches Recht was mit dem Ableben automatisch erlischt.

    und hat weder etwas mit Erbe noch sonst einer familieren Bindung etwas zu tun.

    Jeder Eigentümer kann jedem egal wann ein Wohnrecht einräumen.

    Nur um die Gerichtskosten und die Eintragungskosten bei Gericht festzusetzen wird vom Notar ein Wert eingesetzt.

    Das ist aber nur um die Gebühren berechnen zu können.

    Vermögen kann man erben aber nicht ein Wohnrecht. und auch nichtals Erbe bewerten.
    Geändert von Felsenbirne (03.10.2006 um 18:59 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von immernochda Beitrag anzeigen
    Wer hat denn das Wohnrecht eintragen lassen, also gewährt?? Falls es die Eltern sind, kann m.E. aus dem Wert ein vorweggenommenes Erbe konstruiert werden.

    Es ist nur ein Wohnrecht, also nichts materiell werthaltiges im Sinne der Erbschaft, der wo daraus ein vorweggenommenes Erbe konstruieren will, wird da aber böse mit auf die Nase fallen.....
    Strandy


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  9. #9
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    Vielen Dank,

    aus der damaligen Zeit gibt es zum Thema "Wohnrecht" hier schon einen regen Schriftverkehr. Der IV hatte den Eigentümer, der das Wohnrecht gewährt und eintragen lassen hat, aufgefordert den Betrag 20.000 € an den IV zu zahlen. Der Eigentümer lehnte das, nach Rücksprache mit dem Notar, ab. Seither keine weitere Post zu dem Sachverhalt. Nun denke ich es könnte auch so gerechnet werden: Nettogehalt + geldwerter Vorteil (Mietzins) = Einkommen.
    Habe meine Gehaltsabrechnungen ja beim Gericht eingereicht. Würde mir das Gericht oder der IV mitteilen wenn noch etwas abzuführen sei?
    Reiche ich meine Gehaltsabrechnungen jetzt weiter bei Gericht ein oder beim IV?

    rudi

  10. #10
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    Nein das Thema war zwar so in etwa gepostet wie Du es nun wieder gibst.

    Aber da war noch eine Kleinigkeit im Zusammenhang mit dem Nießbrauch und es handelte sich da nicht um ein Haus sondern eine ETW mit Verwaltungsaufwand und auch eindeutig vergleichbaren Werten für andere WE im gleichen Gebäude.

    Es galt also nicht nur das reine Wohnrecht zu beurteilen sondern auch andere Faktoren.

    Nur leider wurde der Thread ja nie bis zum Ende aufgeklärt weil der TE sich dann nicht mehr meldete.

    Hier ist es aber eher eindeutig:

    Das Wohnrecht ist doch kein ausschließendes Recht.

    Also es können doch theoretisch 100 Leute das Wohnrecht haben.

    Also mehrere haben das Recht und wie soll denn dann eine Wertung möglich sein?


    Einfacher Vorgang

    Eltern vermachen mit warmer Hand das eigene Mehrfamilienhaus.

    Und damit da nichts passiert lassen sich beide ein lebenslanges uneingeschränktes Wohnrecht auf dem Haus und Grundstück eintragen bevor das Haus an die Kinder geht.

    Nach einigen Jahren trennen sich die Eltern aber jeder behält natürlich sein uneingeschränktes Wohnrecht.

    Theoretisch kann jeder in der Wohnung wohnen die er gerade will.

    Einer im 1. Stock der andere in der Penthauswohnung.

    Das ganze hat also nichts mit dem Nießbrauch zu tun weil wenn beide ihr Recht nicht wahr nehmen dort zu wohnen, kassieren natürlich die Kinder ( Eigentümer) die Miete.

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