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Thema: Schonmal jemand Erfahrungen mit "MB-Inkasso" gemacht?

  1. #1
    Sturzflug Gast

    Standard Schonmal jemand Erfahrungen mit "MB-Inkasso" gemacht?

    Hi,

    tja, die Anrufe häufen sich... Mal die Citibank, mal Inkassofirmen ...

    Sehr angenehm.

    Mit o.g. Firma habe ich eigentlich eine Zahlungsvereinbarung (mündlich, am Telefon) von mtl. 50 Euro ausgemacht, aber diesen Monat gehts mal wieder gar nicht, weil anderes einfach brenzliger war...

    Es ruft mich also ein "netter Herr" an und meint im Kasernenton "Es geht noch diese Woche Geld ein oder es gibt einen Mahnbescheid". Ich antworte daß ich diesen Monat einfach nicht kann und so wie es aussieht eh alles Richtung Insolvenzverfahren geht. Es tut mir leid...

    Antwort: "Na dann werden wir mal sehen, zwecks Betrug - Tschüss!"

    Aufgelegt.

    Jetzt fühle ich mich gleich besser für heute.

    Wo ist da von Betrug zu sprechen? Die Schuld ist über ein Jahr alt und damals war nicht absehbar daß es mir so schnell schlechter gehen würde. Also hab ich doch nicht im Vorsatz gehandelt und absichtlich was gekauft was ich nicht zahlen werde.

    Der Umgangston macht mich echt fertig...

    Keinnt jemand den Laden?

    Danke & Grüsse
    Sturzflug
    Geändert von Sturzflug (18.05.2005 um 17:41 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Die wollen Dich nur einschüchtern. Auf diese Art und Weise wollen sie Dich zu Zahlungen bewegen, die Du eigentlich nicht leisten müsstest.
    Entweder, weil die Inkassoforderungen unberechtigt sind, oder weil Du laut Pfändungsfreigrenzen eh nichts mehr zahlen könntest/ müsstest.

    An Deiner Stelle würde ich mit diesen Menschen nicht mehr kommunizieren. Wenn dann nur schriftlich.

    Wenn Herr Kasernenton wieder anrufen sollte, brüllst Du ins Telefon: " Uuuuuuund weggetreten!!!!!!" Und legst auf. Schaltest eine Anrufbeantworter vor und nimmst nur noch bei Menschen ab, mit denen Du reden möchtest. Niemand kann Dich zwingen, Dich von diesen Typen volllabern lassen zu müssen.

  3. #3
    Sturzflug Gast

    Standard

    Danke erstmal.

    Die Pfändungsfreigrenzen gelten doch erst wenn mein Verfahren mal läuft oder? Bis dahin kann doch einzelnen Gläubigern egal sein wieviel ich kumuliert an alle zahlen muss, Hauptsache er kriegt seinen Teil ab.

    Wenn ich alles was von mir gefordert wird zusammennehme, komme ich auf aberwitzige 1100 Euro im Monat - bei 1265.- ALG

    Interessiert aber keinen... alle machen Druck (irgendwo auch nachvollziehbar...) aber so gehts eben nicht weiter - schon gar nich in dem Ton.

    Naja, werde Deinen Rat befolgen und nur noch bei bekannten Nummern abheben.

    Danke & bis denn

  4. #4
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    1.239

    Standard

    Zitat Zitat von Sturzflug
    Die Pfändungsfreigrenzen gelten doch erst wenn mein Verfahren mal läuft oder? Danke & bis denn
    Hallo!

    Die Pfändungsgrenzen gelten immer, das hat nichts mit dem Inso-Verfahren zu tun. Ausnahmen sind nur Forderungen aus unerlaubter Handlung und aus Unterhaltsansprüchen. Ansonsten verbleibt jedem Bürger sein Arbeitseinkommen unterhalb der Prädnungsfreigrenze.
    Der Geruchskoeffizient gewisser finanzieller Mittel ist permanent gleich null.

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