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Thema: Ende der Kostenstundung mit Ablauf der WHP

  1. #11
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    Kann es sein, dass Du ziemlich verbittert bist, Leopold Blum? Und zwar mit ziemlicher Konsequenz?

    Sicherlich hängt dies mit Deiner unheilbaren Krankheit zusammen.

    Vielleicht hilft Dir der Gedanke, dass Dich niemand drangsalieren will. Sondern eher im Gegenteil. Man bietet Dir Möglichkeiten, Dir zumindest in finanzieller Hinsicht einigermaßen aus der Patsche zu helfen.

    Solange Du körperlich & geistig dazu in der Lage bist, die hierzu notwendigen Vordrucke & Auskünfte auszufüllen, sollte dies kein Anlass sein, hier auf 'bockig' zu schalten.

  2. #12
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    Standard Dafür lohnt es sich doch, mitten in der Nacht aufzustehen

    Etwa gegen 3:00 heute habe ich Post erhalten.

    Es wurde Restschuldbefreiung erteilt.

    Zitat:
    Das Gericht hat die Insolvenzgläubiger, den Treuhänder und den Schuldner zur Erteilung der Restschuldbefreiung gehört.

    Es wurden keine Versagungsanträge gestellt.

    Die Restschuldbefreiung war daher zu erteilen.

    Der Schuldner ist aufgrund seiner persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nicht in der Lage, die Verfahrenskosten zu begleichen. Dies wurde ausreichend dargelegt. Entsprechend wird Kostenabstand erklärt gem. § 10 KostVfg.


    Vielen Dank allen, die mir mit Ratschlägen und Tipps geholfen haben!


    Was mich wundert:
    Ich habe keine der Obliegeneiten nach § 295 InsO erfüllt.
    Ich bin dazu gar nicht in der Lage.
    Der Grund ist, ich habe Multiple Sklerose und bin deswegen in nervenärztlicher Behandlung. Somit könnte ich durchaus begründen und belegen, warum ich die Auflagen nicht erfüllt habe.
    Was mich wundert:
    Das Gericht wollte von mir niemals einen Nachweis über die Erkrankung sehen. Die haben auch niemals nachgefragt, warum ich meine Obliegenheiten nicht nachkomme.


    Gruß Leopold Bloom

  3. #13
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    Glückwunsch das alles so gut geklappt hat.
    Gehasst
    Verdammt
    Vergöttert

  4. #14
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    Dann hat vermutlich keiner der Gläubiger einen Versagungsantrag gestellt, Glückwunsch

  5. #15
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    Weiß zufällig jemand, wie man eine verbindliche Auskunft beim FA in Steuerangelegenheiten einfordert?

    Hintergrund:
    Ich nutze ein Carsharing-Auto gewerblich stunden- und tageweise, jedoch nicht am Wochenende.
    Die gewerbliche Nutzung lässt sich über meine Provisionsabrechnungen belegen, in denen die Adressen der von mir geworbenen Kunden enthalten sind.

    Es geht um den Privatanteil.
    Ich habe keine Ahnung, wie das nach der 1%-Regelung abgerechnet werden könnte.
    Die Listenpreise der von mir genutzen Fahrzeuge kenne ich nicht. Es ist jeweils eines aus einem Pool von 3.000 verschiedenen Fahrzeugen, die ich nutzen könnte.
    Die Fahrzeuge nutze ich stunden- oder tageweise, niemals einen vollständigen Monat.

    Weiß jemand, wie ich die Anfrage an das Finanzamt formulieren soll? Gibt es da besondere Anforderungen, oder genügt es, wenn ich einfach eine Frage stelle, wie hier?

    Gruß Leopold Bloom
    Geändert von Leopold Bloom (26.04.2016 um 13:40 Uhr)

  6. #16
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    Ich verstehe das Problem nicht. Carsharing wird ja mit Rechnung abgerechnet, jede einzelne Fahrt ist nachweisbar. Sind sie betrieblich veranlasst = Betriebskosten. Sind die es nicht = Privatfahrt. Wie soll hier eine 1%-Regel greifen? Welche Auskunft vom FA willst Du dazu haben?

  7. #17
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    Zitat Zitat von FinLaure Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das Problem nicht. Carsharing wird ja mit Rechnung abgerechnet, jede einzelne Fahrt ist nachweisbar. Sind sie betrieblich veranlasst = Betriebskosten. Sind die es nicht = Privatfahrt. Wie soll hier eine 1%-Regel greifen? Welche Auskunft vom FA willst Du dazu haben?
    Eben das hab ich auch gedacht. Die Rechnungen liegen dem FA vor.
    Aber das FA erkennt davon nur 70% als betrieblich an und hat einen Bescheid erlassen. Ich könnte ja auch mal einen Arzt besucht haben oder das Jobcenter (zum Jobcenter gehe ich nur auf Vorladung, und dann wird mein Besuch registriert. Also auch alles lückenlos nachweisbar).
    Also habe ich Einspruch eingelegt, trotzdem am der GVZ vom Fa. Vollstreckt werden kann auch bei Einspruch.

    Also möchte ich das in Zukunft vermeiden und möchte eine verbindliche Auskunft vom FA, was die alles noch für Nachweise wollen, wenn ihnen die Rechnugen des Carsharingunternehmens nicht genügen.

    Gruß Leopold Bloom

  8. #18
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    Wenn Du einen (detaillierten) Einspruch eingelegt hast, erfolgt daraufhin ja eine Antwort des Finanzamtes.
    Die darin dann genannte Begründung kannst Du als verbindliche Auskunft betrachten.
    Falls Du nicht gegen diese (vielleicht erwartete) Ablehnung des Einspruches rechtlich weiter vorgehen möchtest.

  9. #19
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    Zitat Zitat von anja39 Beitrag anzeigen
    Wenn Du einen (detaillierten) Einspruch eingelegt hast, erfolgt daraufhin ja eine Antwort des Finanzamtes.
    ja, und zwar, ich zitiere.
    "Ihr o.g. Einspruch wurde von der Rechtshilfestelle zur weiteren Bearbeitung übernommen. Angesichts der Vielzahl noch nicht erledigter früherer Eingänge muß ich Sie bitten, sich mit einer Stellungnahme vorerst zu gedulden."

    Ich stelle jetzt mal ganz einfach formlos einen Antrag auf Auskunft.

    Verbindliche Auskunft

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Gewerbe ist Handelsvertreter.

    Zur Ausübung meines Gewerbes nutze ich verschiedene Leihwagen oder Carsharingfahrzeuge, die ich jeweils stunden- oder tageweise anmiete, von ihrem Stellplatz abhole und wieder dort abstelle.
    Niemals miete ich ein Fahrzeug für einen ganzen Monat.
    Für die Fahrten erhalte ich eine Rechnung des Unternehmens, aus der die gefahrenen km, Zeit Abholung und Zeit Abgabe hervorgehen.
    Der Neuwagen-Listenpreis dieser Fahrzeuge, die ich aus einem Pool von 3.000 Fahrzeugen buche ist mir unbekannt.
    Privat habe ich kein Auto, da ich privat keines benötige. Private Fahrten unternehme ich entweder mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
    Selbstverständlich fallen bei den angemieteten Fahrzeugen auch private Nutzung an, entweder zu einem Arzt- oder Behördenbesuch, evtl. auch zu einem Einkauf in einem Geschäft, welches auf dem Weg liegt, diese sind jedoch völlig untergeordnet und liegen unterhalb 10% der Gesamtfahrstrecke.

    Bitte teilen sie mir verbindlich mit bis zum 30.06.2016, wie das steuerlich zu behandeln ist.





    Gruß Leopold Bloom

  10. #20
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    Der Text Deines (detaillierten) Einspruches würde mich interessieren.

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