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Thema: Noch ein Hammer kurz vor Schluß

  1. #11
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    kann es sein dass du von dem ganzen Verfahren, aber insbesondere von den Beträgen gar keine genauen Infos und Ahnung hast?
    Lauter zirka-Angaben, Schätzungen von deiner Seite, Wunschdenken, aber offenbar keine genauen Infos.

    Es wäre sehr wichtig dass du dich um den genauen Stand des Verfahrens kümmerst, um die einzelnen Beträge - ansonsten ist das Stochern im Nebel

  2. #12
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    Zitat Zitat von Sammael13 Beitrag anzeigen
    Na wenn ich die 2.700 zurück zahlen muss, dann mache ich das natürlich. ..Wollte halt nur nicht, dass mir die ganze Insolvenz deswegen verlängert wird oder am Ende alles schief geht.
    Okay, ich lese doch noch ein bisschen zu Deiner eigentlichen Frage im Kaffesatz:

    Zunächst mal wäre ja die Frage interessant ob die Rückforderung des Arbeitgebers überhaupt gerechtfertigt ist.

    Wenn es sich etwa um eine offentsichtliche Fehlüberweisung handelt, dann könnte/sollte Dein Ex-Arbeitgeber seine Forderung gegenüber dem Insolvenzverwalter geltend machen. Die BGH Rechtsprechung ist in solchen Fällen meines Wissens auf Seiten des Gläubigers (also in diesem Falle des Ex-Arbeitgebers). Insbesondere dann wenn die Zahlung u.U. sogar vor Eröffnung erfolgte.
    Sollte dies Erfolg haben würde sich natürlich Deine Insolvenzmasse reduzieren, was Deinem Plan einer möglichst raschen 100% Insolvenzgläubigerbefriedigung natürlich zuwiderlaufen würde.

    Ob Du das in diesem Falle verhindern kannst/möchtest indem Du die Forderung einfach anerkennst nur um Dein Verfahren möglichst zackig zu beenden und ob das dann auch Sinn machte oder ob in Deinem Einzelfall nicht ein ganz anderes Szenario wahrscheinlich ist - keine Ahnung. Das solltest Du lieber mit einem Anwalt besprechen.
    Geändert von Caffery (09.04.2018 um 12:43 Uhr)

  3. #13
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    Und wie schon erwähnt: als das ganze losging mit Insolvenz beantragen, hatte ich ca. 1.100 netto. Das ich heute fast das doppelte raushabe, hatte ich da natürlich nicht auf dem Schirm.

  4. #14
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    Danke. Es ist leider schwierig, immer die passenden Informationen zu erhalten wenn man nur am Wochenende Zuhause ist und man natürlich das ganze recherchieren in so einer Sache nur von privat machen kann.

    Die Überzahlung kam erst vor kurzem zustande, da ich bis Dezember auch noch beim Arbeitgeber unter Vertrag stand, bis die Behörde die Tätigkeit dann für mich beendete. (Ja geht wohl )

  5. #15
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    Zitat Zitat von Sammael13 Beitrag anzeigen
    Und wie schon erwähnt: als das ganze losging mit Insolvenz beantragen, hatte ich ca. 1.100 netto. Das ich heute fast das doppelte raushabe, hatte ich da natürlich nicht auf dem Schirm.
    hm?
    Zitat Zitat von Sammael13 Beitrag anzeigen
    (...)Im August 2017 wurde mein PI-Verfahren eröffnet (...)
    2015: Nettogehalt bei Firma 1 ca. 1.100 da schon erste Zurarbeit zur Insolvenz
    2016: Nettogehalt bei Firma 2 ca. 1.500-1.600
    August 2017: Anfang bei Behörde Netto ca. 1.900-2.000

  6. #16
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    Na als ich mich 2015 informierte über das ganze (Gehalt 1.100) hieß es ja ca. 70€ im Monat Abzug...und bis das ganze durch war mit Gläubiger anschreiben und Einigungsversuch übern Anwalt da war ich ja schon im 2. Job...und die Eröffnung kam ja dann ENDLICH mal im August...Zusammen mit Job 3 und den 1.900 netto...warum das alles so ewig lange ging...Keine Ahnung. Auch deshalb bin ich froh wenn das Thema mal durch ist.

  7. #17
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    Dein Anwalt MUSS aber frühestens 6 Monate vor Antragserstellung den außergerichtlichen Einigungsversuch gemacht haben. Das kann also frühestens im Januar/Februar 2017 passiert sein. Bereits da war Dein Einkommen so hoch, dass jeder AEV der seinen Namen verdient die Skala nach oben hin gesprengt hätte.

    Wenn Deine Eröffnung Mitte August war, dann hat Dein Anwalt den Antrag (je nach Bearbeitungzeit des Gerichts) vermutlich irgendwann im Juli abgeschickt.

    Wahrscheinlich hast Du nicht erst am 01.08.17 von Deinem neuen Gehalt erfahren. Aber selbst wenn, dann hättest Du den Antrag noch bis zum Tag der Eröffnung zurückziehen können bzw. unbedingt sollen.

    Sollte Dein Anwalt sogar vor Eröffnung Dein (neues) Gehalt gekannt haben und Dir nicht geraten haben das mit der Insolvenz sein zu lassen - dann könnte man sich m.E. vielleicht auch über eine Falschberatung unterhalten.
    Geändert von Caffery (09.04.2018 um 13:14 Uhr)

  8. #18
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    Arbeitsbeginn war am 01. August, die Eröffnung des Verfahrens war am 04. August. Beworben dafür hatte ich mich im Mai und die endgültige Zusage war im Juli...hmmm.

    Mein übliches Glück mal wieder...dann muss ich das ganze wohl nochmal neu bewerten mit dem Verfahren...was eine eventuelle Falschberatung betrifft.
    Geändert von Sammael13 (09.04.2018 um 13:22 Uhr)

  9. #19
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    dein verfahren wurde am 4.8. eröffnet. Du schreibst aber das vor kurzem erst die Überzahlung erfolgt ist
    Wenn aber alles pfändbare an den IV geht brauchst du dem das doch noch einzureichen zur Klärung mit dem AG der die Überzahlung gemacht hat
    Denn da könnte ja §812 BGB m.E.n.greifen und dann wäre der IV meiner Meinung nach für die ordnungsgemässe Rückzahlung verantwortlich zumindestens was den Betrag über dem Freibetrag betrifft

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